Second Opinion auf Agentur-Angebot
Zielgruppe
Geschäftsführung, Einkauf, Marketing- und Digital-Leitung im Mittelstand, die ein konkretes Agentur-Angebot für einen Website-Relaunch vor Vertragsschluss unabhängig bewerten lassen: Scope, Preis, Risikoprofil. Adressat der Einschätzung sind die Entscheider auf Auftraggeberseite — das Dokument bleibt intern.
Typische Auslöser
- Konkretes Agenturangebot liegt vor — vor Unterschrift soll Scope, Preis und Risikoprofil unabhängig eingeordnet werden
- Mehrere Stakeholder bewerten dasselbe Angebot unterschiedlich
- Geschäftsführung will vor Investitionsentscheidung eine externe Zweitmeinung
- Frühere Agenturprojekte sind preislich oder im Scope entgleist — externe Vorab-Bewertung als Schutz
- Erstes größeres Website-Investment — interne Bewertungskompetenz ist noch nicht aufgebaut
Ablauf
- 01Angebotseingang & PrüfungsfähigkeitFormale Vorprüfung gegen sechs Pflichtbestandteile: Anbietername, Version, Leistungsumfang, Kostenstruktur, Zeitrahmen, Annahmen/Ausschlüsse.
- 02Discovery Call & Konstellation30-Min-Call. Konstellation wird verbindlich festgelegt: Angebot mit vorliegendem Briefing bietet die höchste Belastbarkeit; ohne Briefing ist sie eingeschränkt und wird im Dokument ausgewiesen.
- 03Durchsicht & PflichtbestandteileStrukturierte Sichtung: Leistungsumfang, Kostenstruktur, Zeitplan, Annahmen, Ausschlüsse, Optionen. Pro Position werden Belegstellen erfasst.
- 04Vier-Dimensionen-BewertungBewertung entlang Scope-Abdeckung, Fehlendes, Risiken, Preis-Plausibilität. Parallel Abgleich gegen den 14er-Risiko-Katalog — Pauschalen, fehlende Migration, unklare Wartung.
- 05Synthese & schriftliche EinschätzungAus den Einzelbefunden wird eine Gesamtbewertung abgeleitet. Das Dokument enthält Bewertungsübersicht, Risiken und priorisierte Klärungspunkte vor Unterschrift.
- 06Übergabe & optionaler Abstimmungs-CallWord + PDF asynchron, mit Einladung zum 30-Min-Call. Im Call wird das Dokument gemeinsam durchgegangen — keine neuen Bewertungen außerhalb des Dokuments.